Weitere Bautechnik-Ausbildungen

* vorbehaltlich der Genehmigung durch das BMBF

Allgemeine Information

Die Höhere Lehranstalt für Bautechnik vermittelt eine fundierte Allgemeinbildung und Kenntnisse über Entwurf, Dimensionierung und Gestaltung von Bauwerken. Weiters gibt sie Einblicke in die damit verbundenen Materialseinsätze und Fertigungsmethoden sowie in Baugesetze, Baunormen, Baukalkulation und Bauleitung. Durch die praxisnahe Ausbildung erfolgt eine Vorbereitung auf den Beruf bis hin zu Führungsaufgaben in Baubetrieben, Planungsbüros, öffentlichen Ämtern und in der Baustoffindustrie. Ausbildungsziel ist die Qualifikation als Techniker/-in im mittleren Management des Baugewerbes.

Die fünfjährige Ausbildung wird mit der Reife- und Diplomprüfung abgeschlossen. Die ersten drei Jahrgänge vermitteln bautechnische Grundlagen. Die Spezialisierung in Hochbau, Tiefbau oder Bauwirtschaft erfolgt im 4. Jahrgang. Vor Eintritt in den 5. Jahrgang ist ein achtwöchiges Pflichtpraktikum in der unterrichtsfreien Zeit zu absolvieren.

Berufsperspektiven und Berufsberechtigungen

Der Bautechniker findet im Hoch- und Tiefbau oder in der Bauwirtschaft seinen Aufgabenbereich. Die Ausbildung vermittelt die Grundlagen für diese drei Ausbildungszweige. Dem Bautechniker bietet sich eine Fülle beruflicher Möglichkeiten und er verfügt zusätzlich über einen Lehrabschluss Maurer bzw. Maurerin. Er kann in Planungsbüros von Architekten oder Ingenieurkonsulenten, in den Bauabteilungen von Industriebetrieben, in Ämtern des Bundes, der Länder und der Gemeinden tätig sein. Nach entsprechenden Praxisjahren und nach Ablegung der Meisterprüfung darf er selbständig einen Gewerbebetrieb führen.

Berechtigung aufgrund des Ingenieurgesetzes 1990

Die Berechtigung zur Führung der Standesbezeichnung "Ingenieur" wird dem Inhaber eines Reife- und Diplomprüfungszeugnisses verliehen, wenn er eine mindestens dreijährige einschlägige Praxis nachweisen kann, die höhere Fachkenntnisse voraussetzt.

Studienmöglichkeiten und Studienberechtigung

Die erfolgreich abgelegte Reife- und Diplomprüfung berechtigt zum Besuch einer Universität, einer Akademie sowie einer Fachhochschule.

Lehrausgang der 1BTA im Rahmen der Architekturtage

Lehrausgang der 1BTA im Rahmen der Architekturtage

Die 1BTA machte einen Lehrausgang im Rahmen der Architekturtage am 3.6.2016 mit Prof. Dallinger und Prof. Fadenberger. Bei der Ausstellung "erfahrene Landschaft" im AFO zum Thema Landschaft und Auto wurden wir vom Kurator Tobias Hagleitner persönlich begleitet. Anschließend begaben wir uns nach Urfahr in die Knabenseminarstraße zu der Sanierung einer 90 Jahre alten Villa. Herr Architekt Gerald Zehetner des Architekturbüros Bogenfeld zeigte den Schülern das Haus, besprach Dachstuhlverstärkungen und Terrazzoböden, sowie verwöhnte er die 1BTA mit Limonade und Knackwurst.

3. Juni 2016

Alles NEU im SOS Kinderdorf

Abbrucharbeiten, stemmen, malen und kochen standen am Wochenendprogramm der 2BTC. Das SOS Kinderdorf Altmünster freute sich über viele fleißige Hände. Im Zuge der Generalsanierung eines Einfamilienhauses zeigten die SchülerInnen ihr fachliches Können. Unter der Leitung von Alois Zauner (SOS Kinderdorf), Prof. Edlinger und Prof. Oberprantacher wurden Einbaumöbel demontiert, Wände eingerissen und neu aufgemauert, die zentrale Heizungsanlage abgebaut  und die Zimmer neu ausgemalt. Dank des großen Engagements konnte das vereinbarte Ziel termingerecht erreicht werden.

Abseits der Baustelle wurde gemeinsam gekocht und die SchülerInnen hatten die Möglichkeit bei einem gemütlichen Lagerfeuer den Tag ausklingen zu lassen. Auch für die kleinen Bewohner des Dorfes waren es zwei spannende Tage in denen sie eine Facette des HTL1 Bau & Design Lebens kennen lernen konnten. Dank dem SOS Kinderdorf Altmünster für die großzügige Unterstützung.

18. Mai 2015

Linzer Schüler/innen blicken beim JUNIOR InnovationCamp 2012 in die Zukunft von DYWIDAG

Zum bereits zweiten Mal in diesem Jahr veranstaltete die Volkswirtschaftliche Gesellschaft OÖ das JUNIOR InnovationCamp, dieses Mal in Kooperation mit dem Bauunternehmen Dywidag. Die Firma entwickelte vorab unternehmensspezifische Fragestellungen die es von 57 Schüler/innen der HTL Bau & Design mit kreativen Ideen, innerhalb von 24 Stunden, zu lösen galt. Eine 5-köpfige Fachjury bestehend aus hochrangigen Vertretern des Unternehmens bewerteten die vielversprechenden Zukunftskonzepte für Dywidag.

Das JUNIOR InnovationCamp 2012 fand am 14. und 15. Mai 2012 in Linz statt. An dem Bildungsprojekt nahmen insgesamt 57 Schüler/innen aus der HTL 1 Bau & Design teil, die sich in 8 Teams aufteilten. Nach einem intensiven Workshop zu Kreativitätstechniken wurden die Jugendlichen mit realen Fragestellungen aus dem Wirtschaftsleben des Unternehmens konfrontiert. 

Die Problemstellung, die von Dywidag vorgegeben wurde war für die Schüler/innen sehr herausfordernd. Einerseits sollten die Teilnehmer/innen des Wettbewerbs Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung für die Kunden entwickeln; andererseits sollten sie sich mit der Optimierung der Mitarbeitersituation auseinandersetzen. 

Die Teams „The Eight-Team“ und „Fantastic Seven“ konnten die Jury mit ihren Vision beeindrucken und landeten somit ex aequo auf dem ersten Platz. Im Zentrum der Schülerkonzepte standen einerseits Nachhaltigkeitsprojekte, bei denen höchste Qualität und der Einsatz ökonomischer Baustoffe dominieren um die Attraktivität bei den Kunden zu steigern; andererseits gehörten zu den Lösungsvorschlägen für Mitarbeiter/innen ein spezielles BonusSystem und motivierende Aufstiegschancen.

Geschäftsführer der Dywidag, Direktor KR Ing. Herbert Berger und Prokurist DI Dr.techn. Gerald Höninger waren sehr zufrieden mit den Vorschlägen der Schüler/innen, die zweifellos die Trends der Zukunft werden können. Sie überreichten den Teilnehmern/-innen die Zertifikate, Urkunden und Geschenke. Beide Gratulanten betonten die Bedeutung dieser Zukunftsstudien für das Unternehmen und verdeutlichten, dass die Unternehmensspitze großes Interesse an den Ergebnissen des InnovationCamps hat. Die Juroren waren von der Originalität und Kreativität der eingereichten Konzepte, sowie der Professionalität der Präsentationen in höchstem Maße beeindruckt. 

Das international erfolgreiche Bildungsprogramm JUNIOR Innovationcamp ermöglicht die Vernetzung von Wirtschaft und Schule, ist mit 24 Stunden besonders intensiv und herausfordernd für die Schüler/innen und bringt effiziente Lösungskonzepte für Unternehmen. Im Ideenfindungsworkshop lernen die Schüler/innen Werkzeuge zum kreativen Arbeitsprozess, um die spezielle Challenge der Wirtschaft mit innovativen Vorschlägen zu lösen. Sie müssen ihr Ergebnis innerhalb eines Tages erarbeiten und vorstellen, wobei Ihnen die entsprechenden Informationen und Ressourcen von der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft OÖ und dem Partnerunternehmen, in diesem Fall Dywidag, bereit gestellt werden. 

Internship Guildford, UK, 4.7.-22.7.2011

von Matthias Klaes, 5BTE

In July 2011 I was offered the possibility to do an internship in a technical office for structural engineering in Guildford, GB. The fact that the city is just about half an hour away from London by train and has its own university makes it very popular to live there. A bit out of the centre of Guildford the headquarter of the company Thomasons is situated. Although there are about six more offices in Great Britain the one in Guildford with about 30 employees is used for the big projects. 

My main duty  was to calculate the weights of a huge apartment building beside the Thames. The challenging thing was that they had planned to make the whole complex float, surrounded by water and with “access” to the river. If everything works there are more buildings like this one planned to be built. Besides working in the office I visited about three building sites in London and in the surrounding areas. One of it was/is the already finished and opened shopping male and Olympic centre Westfield, white city. 

Without doubt, I learned a lot during these three weeks, got a great insight in how work is going on in an office for structural engineering and last but not least improved my English skills as well.

Internship at Purcell Miller Tritton LLP, London

von Birgit Eckerstorfer, 5BTE

Doing an internship in the city of London was an opportunity which I didn’t want to miss. Purcell Miller Tritton, a major British architectural company, has not only several offices spread over the country of Great Britain, but also a domicile in Hong Kong.

During my two weeks of internship I was able to get a good insight in the company’s expertise; besides architecture this contains for instance building surveying, heritage consultancy and sustainability, as well.

I got the chance to see the current projects at close quarters, visit several building sites and even take part in investigations about future conservation projects.

One of my jobs was to do some snagging in the new offices of the Queen’s Lords, which meant to list all the blemishes that had to be mended due to delivery. Especially on this site I learned about the remarkably high safety standards in England as I first had to attend a particular introduction before I was allowed to go ahead and do my job in the building.

The other day I was sent to Kenwood House on Hampstead Heath, an art gallery located on a hill so it provides a wonderful view over whole London. There I had to take some photos of a special curved roof that was going to be renovated.

All in all, I was not only amazed by the great architectural experiences I gained, but also by the outgoing community in this multicultural city, which immediately won my heart and made me feel welcome. This was a fact I missed when I returned home after only such a short time!

Unterrichtsbeispiele Entwurfszeichnen

Unterrichtsbeispiele Belastungsversuch

Belastungsversuche von Tragwerksmodellen

Aufgabenstellung: Die SchülerInnen sollen eine Brückenkonstruktion mit einer Spannweite von 1 Meter aus 1cm starken Holzstäben basteln. Die Konstruktionen wurden anschließend bis zum Bruch belastet.
Gegenstand: Statik
Klasse: 3 BHZ
Jahr: 2005

Belastungsversuch eines Hängewerkes

Kurzbeschreibung: Durchführung eines Belastungsversuches an einem Hängewerk, wobei die Belastung soweit gesteigert wurde, bis die Tragfähigkeit der Konstruktion versagte bzw. bis zum totalen Bruch.
Gegenstand: Laboratorium
Klasse: 3 BHZ
Jahr: 2007