Der Weg einer Absolventin mit internationalen Forschungsambitionen

Mit besonderem Stolz blickt die HTL1 auf den bemerkenswerten Werdegang ihrer Absolventin Alexandra Irger: Kaum sechs Jahre nach ihrer Matura forscht sie an einer der renommiertesten Universitäten der Welt und absolviert aktuell ihr Doktoratsstudium an der Harvard University in den USA. 

Schon während ihrer Schulzeit an der HTL1 in der Abteilung Grafik- und Kommunikationsdesign zeigte sich ihr ausgeprägtes Interesse an technischen Fragestellungen, analytischem Denken und kreativen Lösungsansätzen. Lehrkräfte beschrieben sie als engagiert, fokussiert und wissbegierig – Eigenschaften, die ihren weiteren Weg entscheidend prägen sollten. 

Ein wichtiger Meilenstein war ihr Auslandsjahr an der Clarksburg High School in Maryland (USA), das ihr früh internationale Perspektiven eröffnete und ihre sprachlichen sowie persönlichen Kompetenzen nachhaltig stärkte. Zurück an der HTL1 setzte sie ihre Ausbildung mit großem Einsatz fort und schloss diese mit ausgezeichnetem Erfolg ab. 

Im Anschluss an ihre Matura studierte Alexandra Irger Medieninformatik und Visual Computing an der Technischen Universität Wien. Dort vertiefte sie ihr Interesse an wissenschaftlicher Forschung und sammelte internationale Erfahrung an der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) in Saudi-Arabien, einer weltweit vernetzten Forschungsinstitution. 

Diese Stationen führten schließlich an die Harvard University, wo sie im Bereich Scientific Visualization im Rahmen ihres Doktorats forscht. Unterstützt wird sie von der Harvard University durch Forschungsstipendium. Bis 2030 möchte sie ihre Dissertation abgeschlossen haben. 

Für die HTL1 steht Alexandra Irgers Werdegang als hervorragender Beweis dafür, welche Wege durch technische Ausbildung und viel Eigeninitiative möglich werden. Ein ehemaliger Kollege beschreibt ihren Erfolg als sehr beeindruckend – und für alle, die Alexandra kennen, zugleich wenig überraschend. Denn ihre besten Eigenschaften seien ihr Engagement und ihre Neugier. Und mit diesen Eigenschaften, stehen einem überall auf der Welt Türen offen. 
 
Text: Michael Keplinger und Lorant Tordai