Allgemeine Information zur Höheren Abteilung Bautechnik

Stundentafel

Die Höhere Lehranstalt für Bautechnik vermittelt eine fundierte Allgemeinbildung und Kenntnisse über Entwurf, Dimensionierung und Gestaltung von Bauwerken. Weiters gibt sie Einblicke in die damit verbundenen Materialseinsätze und Fertigungsmethoden sowie in Baugesetze, Baunormen, Baukalkulation und Bauleitung. Durch die praxisnahe Ausbildung erfolgt eine Vorbereitung auf den Beruf bis hin zu Führungsaufgaben in Baubetrieben, Planungsbüros, öffentlichen Ämtern und in der Baustoffindustrie. Ausbildungsziel ist die Qualifikation als Techniker/-in im mittleren Management des Baugewerbes.

Die fünfjährige Ausbildung wird mit der Reife- und Diplomprüfung abgeschlossen. Die ersten drei Jahrgänge vermitteln bautechnische Grundlagen. Die Spezialisierung in Hochbau, Tiefbau oder Bauwirtschaft erfolgt im 4. Jahrgang. Vor Eintritt in den 5. Jahrgang ist ein achtwöchiges Pflichtpraktikum in der unterrichtsfreien Zeit zu absolvieren.

Berufsperspektiven und Berufsberechtigungen

Der Bautechniker findet im Hoch- und Tiefbau oder in der Bauwirtschaft seinen Aufgabenbereich. Die Ausbildung vermittelt die Grundlagen für diese drei Ausbildungszweige. Dem Bautechniker bietet sich eine Fülle beruflicher Möglichkeiten und er verfügt zusätzlich über einen Lehrabschluss Maurer bzw. Maurerin. Er kann in Planungsbüros von Architekten oder Ingenieurkonsulenten, in den Bauabteilungen von Industriebetrieben, in Ämtern des Bundes, der Länder und der Gemeinden tätig sein. Nach entsprechenden Praxisjahren und nach Ablegung der Meisterprüfung darf er selbständig einen Gewerbebetrieb führen.

Studienmöglichkeiten und Studienberechtigung

Die erfolgreich abgelegte Reife- und Diplomprüfung berechtigt zum Besuch einer Universität, einer Akademie sowie einer Fachhochschule.